Transparenz und Offenheit: So will ich als Bürgermeisterin arbeiten!

Ich habe in den vergangenen Monaten sehr stark an meinen Ideen und Vorstellungen für ein „Gladbeck von morgen“ gearbeitet, Visionen entwickelt und mit vielen Gladbeckerinnen und Gladbeckern über die Zukunft unserer Stadt diskutiert. Mich haben dabei viel Interesse und Zugewandtheit erreicht. 

Werde meine eigenen Schwerpunkte setzen

Das bestärkt mich und gibt mir Kraft, mich voller Elan in den letzten Wochen des Wahlkampfes einzubringen. Wenn ich Bürgermeisterin dieser Stadt werde, dann werde ich eigene Schwerpunkte in der Art meiner Amtsführung setzen.

Meine Vorschläge für mehr Transparenz und Offenheit

Diese fünf Punkte sind mir besonders wichtig:

1. Respekt, Toleranz und Freundlichkeit

Nach diesen Werten bin ich erzogen worden, nach ihnen lebe ich auch heute. Mir ist es wichtig, dass wir in Gladbeck respektvoll und wertschätzend miteinander umgehen. Dass wir andere Ansichten respektieren, miteinander diskutieren, auch unterschiedlicher Meinung sein können, aber immer offen und anerkennend miteinander umgehen. Wir leben alle nach gemeinsamen Werten, die sich auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland stützen. Grundlage dafür ist die Gladbecker Erklärung, aus der ich konkrete Maßnahmen und Projekte ableiten werde. Dafür möchte ich die Stelle eines Werte-Managers schaffen.

2. Unser Rathaus wird ein offenes Haus bleiben

Das Rathaus ist in den vergangenen Jahren stets ein Ort gewesen, an dem alle gesellschaftlichen Gruppen willkommen sind. Das wird auch mit mir als Bürgermeisterin so bleiben. Ich möchte ehrenamtliches Engagement weiter stärken und noch mehr Bürgerbeteiligung umsetzen. Unter anderem wird es dazu zweimal im Jahr einen Bürgerdialog geben, in dem ich Planungen der Stadt vorstelle und zuhöre.

3. Unsere Stadt gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort denken

Ich möchte auch außerhalb des Rathauses eine Bürgermeisterin sein, die offen, ansprechbar und nahbar ist. Deshalb werde ich unsere Stadt nicht nur vom Willy-Brandt-Platz aus planen, sondern auch in den Stadtteilen präsent sein. Auf gemeinsamen Radtouren, bei Stadtteilgesprächen und Kneipentouren möchte ich wissen, was den Gladbeckerinnen und Gladbeckern wichtig ist und wie wir gemeinsam Zukunft gestalten können.

4. Unsere Verwaltung auf ungewöhnlichen Wegen kennenlernen

Zugegeben, ich bin natürlich kein Verwaltungsneuling, sondern arbeite bereits seit 27 Jahren bei der Stadt Gladbeck. Trotzdem kenne auch ich nicht alle unterschiedlichen Bereiche, in denen unsere Kolleginnen und Kollegen arbeiten. Das will ich ändern. Als Bürgermeisterin möchte ich tageweise bei verschiedenen Ämtern hospitieren und mit anpacken. So will ich einen 24-Stunden-Dienst bei der Feuerwehr absolvieren, Kinderbetreuung leisten, beim ZBG bei der Grünpflege helfen und gemeinsam mit dem KOD im Einsatz sein.

5. Zusammenarbeit im Rat

Ich möchte im Stadtrat eine Atmosphäre des Respekts und Anstands etablieren. Wir werden in der Sache hart diskutieren müssen, dürfen aber nie die Achtung voreinander verlieren. Der Stadtrat muss in seinem Agieren Vorbildfunktion für die gesamte Stadtgesellschaft haben. Ich möchte mit allen konstruktiv zusammenarbeiten, die sich für das Wohl unserer Stadt einsetzen und gute Argumente haben. Gemeinsam müssen sich die Demokraten im Stadtrat gegen Populisten jeder Art stellen.

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