Unsere Zukunft: Kinder und Jugendliche noch besser fördern!

Sie sind mir ein Herzensanliegen – unsere Kinder und Jugendlichen. Seit Beginn meiner Arbeit bei der Stadt Gladbeck ist mir eines besonders wichtig: Kinder und Jugendliche stark zu machen, ihnen die Möglichkeit zu geben, hier gut aufzuwachsen und ihr persönliches Glück zu finden.

“Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.”

Eine afrikanische Redenswendung hat meine Arbeit dabei immer besonders beeinflusst: “Um ein Kind zu erziehen, braucht es ein ganzes Dorf.” Deshalb haben wir in den vergangenen Jahren mit dem “Gladbecker Bündnis” ein großes Netzwerk geschaffen. Trotzdem ist diese Arbeit nie zu Ende, es gibt immer etwas zu tun.  

Meine Vorschläge für unsere Kinder und Jugendlichen

Auch als Bürgermeisterin will ich mich besonders für Kinder und Jugendliche einsetzen. Dazu habe ich diese fünf konkreten Ideen entwickelt:

1. Kinderarmut stoppen

Nichts ist ein so großes Unrecht wie Kinderarmut. Direkt zu Beginn des Lebens nicht die gleichen Chancen wie andere zu haben, macht Kinder zu Außenseitern und verwehrt ihnen die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben zu führen. Ich will das ändern. Dazu möchte ich eine möglichst flächendeckende Kita- und OGS-Betreuung, noch bessere Sprachförderung für Kinder und Familienbildungsangebote für Eltern. Kinder- und daraus resultierende Bildungsarmut können wir als Stadt aber nicht alleine abschaffen. Ich möchte deshalb ein großes Projekt starten, mit dem wir Ehrenamtliche als Bildungspaten gewinnen.

2. Förderung von Präventionsabeit

Die furchtbaren Missbrauchs-Ereignisse von Lüdge, Bergisch-Gladbach und zuletzt Münster zeigen, dass Kinder mehr denn je unseren Schutz brauchen. Deshalb werde ich die Präventionsarbeit, die unser Jugendamt gemeinsam mit vielen weiteren Partnern wie unter anderem dem Kinderschutzbund leistet, weiter fördern. Mit mir wird es in diesem Bereich keine Kürzung von finanziellen Mitteln geben.

3. Aufbau eines Streetworkerprogramms

Ich möchte insbesondere Jugendliche dort abholen, wo sie sind. Mit einem Streetworkerprogramm will ich Mädchen und Jungen an Plätzen erreichen, an denen sie sich im Stadtgebiet aufhalten. Das sind eben nicht immer Jugendzentren und Einrichtungen der Träger, sondern oft auch informelle Treffs in Parks und auf Schulhöfen. Teenager brauchen diesen Raum, um sich frei entfalten zu können. Streetworker sollen dort den Kontakt herstellen und bei Problemen weiterhelfen.

4. Gesundheitsförderung stärken

Experten wissen längst, dass Gesundheit und ein gutes Aufwachsen zusammengehören. Dazu zählen eine gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Zahngesundheit und Körperhygiene. Das klingt alles selbstverständlich, ist es in manchen Familien aber nicht immer. Da müssen wir ansetzen und stärker unterstützen. Ich möchte dazu mit dem Kreisgesundheitsamt, Krankenkassen und Sportvereinen stärker zusammenarbeiten und Kindergesundheit in den Mittelpunkt stellen.

5. Kinderrechte und Beteiligung

Gladbeck ist eine Stadt, die auch den Kindern gehört. Diesen Zusatz möchte ich in der Gladbecker Erklärung verankern. Jungen und Mädchen werden in unserer Stadt gehört, sie sollen mitmachen und sich einbringen. Dazu werde ich den Jugendrat weiter unterstützen und eine stadtweite Vernetzung der Schülervertretungen anstreben. Auch das Rathaus ist ein Ort für Kinder: Einmal im Jahr sollen sie hier das Sagen haben und in einem Rollenspiel den Betrieb führen. Außerdem werde ich eine regelmäßige Kindersprechstunde anbieten. Die findet dann natürlich nicht nur im Rathaus, sondern auch auf Spielplätzen, im Freibad und in Jugendtreffs statt.

Für unsere Kinder mit aller Kraft einsetzen

Ich selber bin in Gladbeck aufgewachsen, habe eine sehr glückliche Kindheit gehabt, durfte mich hier persönlich und beruflich entwickeln. Das wünsche ich mir für alle Kinder, die jetzt und morgen in Gladbeck aufwachsen. Dafür werde ich mit aller Kraft einsetzen.

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