Fahrradfahren in Gladbeck attraktiver machen!

Unsere Stadt ist eine Stadt der kurzen Wege: Vieles können wir fußläufig oder mit dem Rad erreichen. Ich selber bin viel mit dem Rad unterwegs, schon als Kind und als Jugendliche. Seit kurzem fahre ich mit einem E-Bike durch Gladbeck, bin damit noch schneller und bequemer unterwegs.

Radfahren für Klima und Gesundheit

Gladbeck ist schon gut in Sachen Radverkehr aufgestellt. Trotzdem können auch wir noch besser werden. Davon profitieren alle: unser Klima, unsere Lebensqualität, wir selbst, weil wir auch etwas für unsere Gesundheit tun. Natürlich werden wir den Autoverkehr nicht völlig verdrängen, das wollen wir auch gar nicht.

Meine Vorschläge für den Radverkehr

Wir können aber den Umstieg aufs Rad attraktiver machen, in Sicherheit und Komfort investieren, eine echte Kultur des Radfahrens entwickeln. Dazu habe ich einige ganz konkrete Vorschläge.

1. Jedes Jahr eine Baumaßnahme

Gladbeck ist mit dem gemeinsamen Radverkehrskonzept, an dem viele unterschiedliche Partnerinnen und Partner mitgearbeitet haben, schon gut aufgestellt. Jetzt muss daraus Konkretes für die Radfahrerinnen und Radfahrer entstehen. Jedes Jahr soll eine Baumaßnahme verbindlich umgesetzt werden. Ab 2021 kann es dann einen verbindlichen Fahrplan geben. 2026 hätten wir dann schon sechs Verbesserungen umgesetzt.

2. Durchgängige Radwege, die sicher sind

Für uns Radfahrer hört der Radweg nicht an der Stadtgrenze auf. Ich will mich deshalb gemeinsam mit unseren Nachbarstädten für durchgängige Radwege stark machen. Und sicher müssen sie sein. Deshalb müssen wir prüfen, wo die Fahrbahn verbesserungswürdig ist und notfalls auch schnell handeln.

3. Radfahren muss sich lohnen

Wir müssen auch finanzielle Anreize schaffen. Dazu gehören kostenlose Mitnahme von Rädern im ÖPNV, lukrative Leihangebote für Lastenräder und Förderprogramme.

4. Mehr Fahrradstraßen und Pop-up-Radwege 

Ich will prüfen, welche Straßen sich noch als Fahrradstraßen eignen. Die Rentforter- und die Bottroper Straße in Rathausnähe bieten sich geradezu an. Wir können auch mit sogenannten Pop-up-Radwegen ohne großen Aufwand testen, wo zukünftig weitere Radwege entstehen können. Bei diesen Kurzzeit-Experimenten werden provisorische Fahrradwege angelegt. Bereits nach kurzer Zeit weiß man, ob ein Radweg an dieser Stelle praxistauglich ist.

5. Radschnellweg Buersche Straße

Die Situation dort ist für Radfahrer und Autofahrer nicht befriedigend, lässt sich aber im vorhandenen Verkehrsraum nicht lösen. Aber lassen Sie uns mal kreativ sein: Warum nicht eine Radschnellweg auf dem Mittelstreifen prüfen, der bis nach Gelsenkirchen und weiter geht? Dazu werde ich mit den Verantwortlichen  dort sprechen.

6. Mehr Marketing

Gladbeck hat in den vergangenen Jahren tolle Imagekampagnen gemacht, zuletzt für das Stadtjubiläum und für den Klimaschutz. Die nächste sollte eine fürs Radfahren werden.

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