Fünf Ideen, Gründer und Selbstständige in Gladbeck zu unterstützen

Um Großes zu schaffen, braucht es manchmal nicht viel. Oft reichen eine verrückte Idee und Mut, Begeisterung und Leidenschaft, um sie in die Tat umzusetzen. Einige der bis heute genialsten technischen Errungenschaften wurden einst von Studenten in den kleinen Garagen ihrer Eltern erfunden. Wir brauchen also nicht immer gleiche große Gewerbeflächen, um unsere Wirtschaft voranzutreiben. Wir brauchen vor allem Startups und junge Gründer.

Gladbeck soll Gründerstadt werden

Gladbeck soll Gründerstadt werden. Mit einer innovativen und unbürokratischen Wirtschaftsförderung will ich unsere kreative Szene im Bereich Kunst, Design und IT weiter fördern sowie ein starker Partner und Wegbereiter sein. Das sind meine fünf Ideen:

1. Startup-Unit in der städtischen Wirtschaftsförderung ansiedeln

Wer gründen will, braucht einen professionellen, unbürokratischen und starken Partner an seiner Seite. Deswegen will ich eine Startup-Unit als zentrale Anlaufstelle bei der städtischen Wirtschaftsförderung ansiedeln. Hier sollen junge Gründer Antworten auf alle Fragen, Hilfestellungen bei den ersten Gehversuchen, Beratungen bei Förderprogrammen und Hilfe bei der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten bekommen. Mein Ziel ist es, dass wir Startups von der ersten Idee bis zur Expansion begleiten. Fördern möchte ich dabei die Gründung von Unternehmen, die sich zum Beispiel auf nachhaltige Energien wie Wasserstoff fokussieren.

2. Lebendige Netzwerke gründen

Die Idee ist da, aber der Gründer weiß noch nicht, wie es weitergehen soll? Wer sich auf den Weg in unbekannte Gefilde macht, soll auf die Hilfe derjenigen vertrauen können, die bereits gleiches erlebt haben. Ich will über die städtische Wirtschaftsförderung ein breites Startup-Netzwerk gründen. Bei regelmäßigen Treffen wie zum Beispiel einer Startup-Messe und weiteren Formaten will ich junge Gründer, etablierte Unternehmen sowie Firmen aus dem Finanzsektor und überregionale Verwaltungen zusammenbringen. Ich bin überzeugt von der Kraft, die in gut gelebten Netzwerken steckt. Von diesem Austausch können alle profitieren!

3. Mit Unis und Fachhochschulen kooperieren

Früher schlummerten unsere wertvollsten Ressourcen tief unter uns in den Bergwerksstollen, heuten sitzen sie in unseren Hörsälen. In Gladbeck leben wir nicht nur im Herzen des Ruhrgebiets, sondern auch mitten in einer dicht besiedelten Hochschul-Landschaft. Das ermöglicht uns den Zugang zu gut ausgebildeten Fach- und Nachwuchskräften. Aus der Arbeit im Studium oder aus Forschungen ergeben sich meistens die ersten Ideen, die zu späteren Unternehmensgründungen führen können.

4. Wohnraum für Studenten schaffenn

Ich will nicht nur, dass wir mit Universitäten enger kooperieren. Ich will auch, dass wir ein attraktiver Wohnort für Studenten werden. Ich bin überzeugt: Wer in unserer Stadt wohnt, der lernt ihre Vorteile kennen, identifiziert sich mit ihr und ist auch bereit, hier seine Ideen umzusetzen. Über unsere Gladbecker Wohnungsgesellschaft will ich Wohnraum für Studenten schaffen. Durch kleinere Studentenheime haben wir die Chance, junge, kreative und gut ausgebildete Menschen in unsere Stadt zu locken, Stadtteilen neue Impulse zu geben. In vielen Studenten-Metropolen wird Wohnraum knapp oder ist kaum noch bezahlbar. Hier sehe ich einen großen Vorteil unserer Region, der sich auch bei einer späteren Unternehmensgründung bezahlt macht. Diese Chance sollten wir ergreifen!

5. Bereitstellung von Coworking Spaces

Ich will jungen Gründern den Raum für ihre kreativen Ideen geben. Durch die Anmietung leerstehender Immobilien können wir zum Beispiel Coworking Spaces und Popup Stores errichten und diese kostenfrei oder zu günstigen Konditionen zur Verfügung stellen. Die Umnutzung des ehemaligen Finanzamtes zu einem Kreativamt ist hierfür ein gelungenes Beispiel. Wir würden damit in die Zukunft unserer Wirtschaft investieren. Ich bin überzeugt, dass an diesen Orten, an denen sich Kreative und Techniker begegnen, etwas Großartiges entstehen kann. Zudem nehmen wir dadurch Gründern vielleicht die Angst, ein finanzielles Risiko einzugehen.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Scroll to Top