So schaffen wir in Gladbeck Wohnraum für die Zukunft!

Wir werden in Zukunft viel über die Frage sprechen müssen, wie wir uns das Wohnen der Zukunft vorstellen. Mein Wunsch ist: Gladbeck soll für alle, die sich hier wohl fühlen, ein richtiges Zuhause sein.

Vielfältiges Wohnangebot schaffen

Flächenmäßig kann sich unsere Stadt nicht vergrößern, daher sind große Neubaugebiete auf der grünen Wiese nicht mehr möglich. Mein Ziel ist es trotzdem, ein angemessenes und vielfältiges Wohnangebot für alle Stadtteile zu entwickeln, bezahlbar, ansprechend und sozial gerecht.

Meine vier Ideen für das Wohnen der Zukunft

Das sind meine vier Ideen für ein Wohnen der Zukunft in Gladbeck:

1. Mehr sozialer Wohnungsbau

Für mehr als 350 Wohnungen fällt in den nächsten Jahren die Zweckbindung an den Sozialen Wohnungsmarkt weg. Das heißt, sie können danach zu höheren Mieten angeboten werden. Diese Lücke müssen wir durch eigene Bautätigkeit und die von Investoren schließen. Bei künftigen Baugebieten denken wir den Sozialen Wohnungsbau immer als wichtige Komponente mit. Ein besonderer Bedarf besteht dabei an größeren Wohnungen und Häusern für Familien und bei Wohnraum für alleinlebende Menschen. Wir dürfen in Gladbeck niemanden zurücklassen und müssen ausreichend Wohnraum für alle Altersklassen und Geldbeutel anbieten – eine Stadt für alle eben!

2. Hinterlandbebauung hinterfragen, Aufstockung prüfen

Immer wieder gibt es in gewachsenen Strukturen Baulücken, die mit der sogenannten Hinterlandbebauung geschlossen werden. Für die neuen Bewohner ist das schön, für die Alteingesessenen oft weniger. Zudem versiegeln wir Flächen, die wir in einer klimagerechten Stadt eigentlich brauchen. Mehr Wohnraum können wir eher dadurch schaffen, dass wir Gebäude aufstocken, wo es geht. Wir wachsen damit behutsam in die Höhe, nicht in die Fläche.

3. Nachhaltige Bebauung mit Lebensqualität

Wenn wir neu bauen, muss sich das in das Gesamtbild unserer Stadt einfügen. Deshalb will ich künftig einen Masterplan Stadtentwicklung realisieren und eine klimagerechte und nachhaltige Bauweise fördern. Dazu gehört auch das Schaffen von Lebensqualität durch Grünflächen und Freiräume. Auch Nahversorgung ist für ein gutes Wohnen immens wichtig. In einigen Stadtteilen sind wir da gut aufgestellt, unter anderem in Brauck. In anderen brauchen wir dringend Perspektiven. Das gilt besonders für Rentfort-Nord. Wenn der Abriss der Schwechater Straße 38 endlich geschafft ist, muss dort eine Nahversorgung entstehen, die den Bürgerinnen und Bürgern deutliche Entlastung bringt.

Fördern möchte ich auch gemeinwohlorientierte Projekte von Genossenschaften und gemeinschaftliche Wohnformen. Ein tolles Beispiel dafür ist das Mehrgenerationenhaus an der ehemaligen Hermannschule.

4. GWG stärken, Bündnis für Wohnen gründen

Mit der Gladbecker Wohnungsgesellschaft (GWG) haben wir als Stadt einen starken Partner an unserer Seite, der uns bei Bauvorhaben unterstützt. Ich möchte die GWG in der Zukunft noch stärker in der Verantwortung sehen und sie noch mehr eigene Bauvorhaben realisieren lassen. Darüber hinaus werde ich ein „Bündnis für Wohnen“ gründen, in dem alle wichtigen Partner zusammenarbeiten. Dazu gehören die Bereiche Bauen und Soziales der Stadtverwaltung, die GWG, andere Immobilienunternehmen, der Verein „Haus und Grund“ und natürlich Mietervertreter und – vertreterinnen. Dort will ich gemeinsam schlüssige Konzepte entwickeln und Gladbeck als Wohnstadt für die Zukunft planen.

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