Stadtgestaltung: Fünf Ideen für Gladbeck

Gladbeck ist schon heute eine lebenswerte Stadt. Ich will Gladbeck in Zukunft aber noch grüner, noch attraktiver machen. Damit verbessern wir unsere Lebensqualität, betreiben Klimaschutz und machen unsere Stadt fit für die Zukunft.

Mit Mut und Kreativität zu mehr Lebensqualität

Die Gründerväter Gladbecks haben es vorgemacht. Sie hatten den Mut, den Wittringer Wald, den Nordpark oder den Jovypark zu bauen, anstatt diese Flächen mit Bebauungen zu versiegeln. Für diese über 100 Jahre alten Entscheidungen können wir heute noch dankbar sein.

Meine Vorschläge zur Gestaltung unserer Stadt

Für die zukünftige Gestaltung unserer Stadt brauchen wir jetzt nicht nur kreative Ideen, sondern auch den Mut und die Überzeugung, zukunftsweisende Wege zu gehen. Das sind meine fünf Ideen für Gladbeck.

1. Neugestaltung von Plätzen in der Innenstadt

Unsere Innenstadt ist ein zentraler und wichtiger Punkt in unserer Stadt. Hier kommen die Menschen nicht nur zum Einkaufen hin, sondern auch für das gesellschaftliche Miteinander. Ich will daher die Aufenthaltsqualität weiter ausbauen und so zur Steigerung der Attraktivität unserer Innenstadt beitragen. In unserer Innenstadt gibt es noch viele Flächen, die wir neu gestalten können. Zudem bieten kreative und grüne Ideen für den Goetheplatz, den Oberhof aber auch den Marktplatz Mitten im Herzen unserer Innenstadt viele Chancen.

2. Städtische Flächen für “urban gardening” freigeben

Wir Gladbecker können anpacken und selbst gestalten. In vielen Städten wird bereits seit vielen Jahren das Projekt “urban gardening” erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Das Konzept ist simpel, aber genial: Öffentliche Flächen z.B. in der Innenstadt werden den Menschen zum Anbau von kleinen Gärten zur Verfügung gestellt. Die Idee von gemeinschaftlichen Gartenformen begeistert mich. Das wertet das Stadtbild auf, verbessert das Klima und bringt die Menschen zusammen.

3. Freie Flächen zu Bewegungs- und Spielflächen umgestalten

Wenn Altes weicht, werden die Flächen schnell mit Wohn- und Gewerbeflächen überbaut. Neuer Wohnraum ist für die Entwicklung einer Stadt wichtig, Grünflächen und Parks aber auch. Ich will deshalb unter dem Motto “Fitness und Natur erleben” freie oder frei gewordene Flächen zu gemütlichen Erlebnisflächen für alle Generationen gestalten. Ob die Yoga-Stunde im Jovyark unter freiem Himmel, das gemeinsame Picknick auf der Wiese im Rathauspark, der Motorik-Parcours für Kinder oder Kleinkunst im Park – für jeden soll etwas dabei sein. Übrigens: Wohnbebauung und Grünflächen schließen sich nicht aus, sondern können wunderbar miteinander harmonieren. Das muss auch für das Viktoria-Quartier eine Bedingung sein.

4. Kultur des Radfahrens entwickeln 

Nicht erst die Corona-Krise hat einen regelrechten Radfahr-Boom ausgelöst. Wir beobachten schon seit Jahren, dass sich Radfahrer und Fußgänger den öffentlichen Raum  zurückerobern – auch in Gladbeck. Ich will, dass wir zukünftig in Gladbeck eine Kultur des Radfahrens entwickeln. Ich habe das Ziel, dass wir alle in Zukunft unsere Wege in Gladbeck mit dem Fahrrad zurücklegen, bestenfalls zur Arbeit pendeln können. Das funktioniert nicht von heute auf morgen, sondern ist eine Langzeitaufgabe. Dafür brauchen mehr und gut ausgebaute Radwege, sowie die Akzeptanz der Menschen. Ein konkretes Projekt wird es sein, die Erreichbarkeit der Innenstadt mit dem Fahrrad zu verbessern.

5. Gestaltungsbeirat gründen

Die Beteiligung der Gladbeckerinnen und Gladbecker an der Gestaltung der eigenen Stadt ist mir ein besonderes Anliegen. Ich will daher einen Gestaltungsbeirat – besetzt mit Bürgerinnen Bürgern und Expertinnen und Experten gründen. Wir brauchen moderne und nachhaltige Bebauungskonzepte, freundlich gestaltete Plätze und mehr Kunst im öffentlichen Raum.

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