Das gemeinsame Wir entscheidet über unsere Zukunft

Ich habe in den vergangenen Wochen viel darüber gesprochen und geschrieben, wie wir Gladbecks Wirtschaft nach vorne bringen, wie wir gute Kinderbetreuung organisieren, grüne Stadtgestaltung betreiben und Kinder, Jugendliche und Senioren stärken. Heute möchte ich darüber sprechen, was Grundlage dafür ist, damit all das funktioniert. Es ist unsere starke Gemeinschaft, das Team aus 78.000 Gladbeckerinnen und Gladbeckern. Es ist das gemeinsame Wir, das unsere Zukunft entscheidet.

Vier Ideen für ein gutes Zusammenleben

Hier sind meine vier Ideen, wie ich mir zukünftig unser gutes Zusammenleben vorstelle.

1. Gladbecker Erklärung ist unsere Leitlinie

In vielen Monaten haben ganz unterschiedliche Menschen daran gearbeitet, sich eingebracht und ihre Ideen vorgestellt: Für die Gladbecker Erklärung, unseren gemeinsamen Wertekodex. Auch ich durfte mitarbeiten. Ich möchte zukünftig dafür sorgen, dass diese Erklärung in allen Schulklassen verteilt wird, dass wir sie auf Banner schreiben und unseren Neubürgern überreichen. Und ich will, dass diese Erklärung im Alltag gelebt wird. Ihr Inhalt: Wir alle dürfen verschieden sein, bekennen uns aber zu gemeinsamen Werten und tragen Verantwortung für unsere Mitmenschen und unsere Heimatstadt. Dazu möchte ich gerne einmal im Jahr einen Wettbewerb ausschreiben, der die beste Idee fürs Zusammenleben kürt.

2. Zukunftsmanagement für Gladbeck

Ich möchte die Zukunft unserer Stadt nicht dem Zufall überlassen, sondern sie bestmöglich planen. Dazu werde ich die Stelle eines Zukunftsmanagers schaffen. In anderen Städten gibt es bereits gelungene Beispiele, wie so etwas funktioniert. Ich möchte dort alle wichtigen gesellschaftlichen Prozesse bündeln, sei es Zuwanderung oder Bildung, Stadtgestaltung und Klimaschutz, Seniorenpolitik und demographischer Wandel. Mit einem Generalisten, einer Generalistin, der/die das große Ganze im Blick hat und regional gut vernetzt sind, müssen wir keine Angst vor der Zukunft haben.

3. Inklusion im Alltag leben

Seit Jahren ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am gesellschaftlichen Leben gesetzlich vorgeschrieben. Wir haben in Gladbeck in den vergangenen Jahren schon viel erreicht. Schulen arbeiten inklusiv, der Behindertenbeirat ist eine Stimme, die in unserer Stadt Gewicht hat. Trotzdem möchte ich noch genauer hinschauen, wo wir besser werden müssen. Und ich möchte gemeinsam mit den Betroffenen planen, nicht für sie. Eine Idee, die ganz konkret an mich herangetragen wurde: Mehr Spiel- und Sportmöglichkeiten für Kinder mit Behinderungen. Die werde ich schaffen, versprochen!

4. Mehr Demokratie wagen, Politik auf der Sachebene machen

Wer meinen Werdegang verfolgt hat, der weiß: Ich bin bisher keine Politikerin. Natürlich bin ich meiner Partei, der SPD, verpflichtet. Ich stehe aber ganz klar für einen offenen, transparenten Politikstil, fern jeder Machtspiele oder persönlicher Herabwürdigung. Ich möchte zukünftig mit allen, die sich für das Wohl unserer Stadt einsetzen und auf dem Boden der demokratischen Grundordnung stehen, konstruktiv zusammenarbeiten. Das schließt die AfD und ihre Ratsmitglieder aus. Genauso möchte ich auch Partnerin der Bürgerinnen und Bürger sein: Ich will noch mehr Bürgerbeteiligung, transparentere Prozesse in der Verwaltung, Politik auf Augenhöhe. Das bedeutet für mich aber auch, dass Bürger uns Politikern , die meist ehrenamtlich tätig sind, mit Respekt und Anerkennung begegnen. 

Um Gladbeck stark zu machen, brauchen wir ein Team von 78.000. Ich stelle mich dazu gerne an die Spitze, wenn ich Sie als Rückhalt habe. Machen Sie mit?

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