Fünf Ideen für ein glückliches Altwerden in Gladbeck

Ich habe in den letzten Monaten sehr konkrete Ideen dafür entwickelt, wie ich Kinder und Jugendliche in Gladbeck stärken möchte und ihnen die bestmöglichen Chancen bieten will. Denn: Sie sind unsere Zukunft, die größte Ressource, die wir in Gladbeck haben. Aber: Ich habe natürlich auch unsere älteren Bürgerinnen und Bürger im Blick. Sie sind die, die mit ihrer Lebensleistung dazu beigetragen haben, dass wir eine lebens- und liebenswerte Stadt sind.

Leben in Gladbeck soll im Alter erfüllend sein

Ich will Seniorinnen und Senioren wertschätzen und habe konkrete Vorschläge, wie das Leben in Gladbeck auch im Alter erfüllend sein kann. Meine Ideen für ein glückliches Altwerden:

1. Treffpunkte erhalten, Einsamkeit vermeiden

Gladbeck hat viele Orte, an denen sich ältere Menschen treffen. Egal, ob es sich um die Begegnungszentren der Wohlfahrtsverbände, der Kirchen oder um unsere städtischen Seniorenbüros oder das Fritz–Lange–Haus handelt. Diese Treffpunkte will ich auf jeden Fall erhalten, die Angebote ausweiten.

Was mir besonders am Herzen liegt: Einsamkeit bekämpfen! Dazu gibt es bereits eine Reihe von Modellprojekte1n, die auch in Gladbeck erfolgreich sein könnten. Das könnten gemeinsame Wohnquartiere, eine Telefonkette oder gemeinsame Mittagstische sein. Es gibt dafür so viele Ideen, ich möchte die besten davon umsetzen.

2. Ein starker Seniorenbeirat als Stimme

Ich will auch künftig bei allen Entscheidungen die Sicht von älteren Bürgerinnen und Bürgern aufnehmen. Egal, ob es dabei um Bauprojekte, Grün- oder Sportanlagen geht: Unsere Seniorinnen und Senioren werden gehört, ihre Meinung ist mir wichtig. Dazu will ich eng mit dem Seniorenbeirat zusammenarbeiten und regelmäßig zum Senioren-Talk ins Rathaus laden.

3. Jung und Alt gemeinsam

Seniorenbeirat und Jugendrat machen es schon lange vor: Wenn junge und ältere Menschen miteinander reden, entstehen tolle Projekte und Freundschaften. Die Taschengeldbörse ist das jüngste Beispiel dafür. Diese Zusammenarbeit möchte ich natürlich weiterhin stärken. Ich möchte aber auch in Nachbarschaften, Siedlerverbänden und Vereinen dafür werben, dass sich Teams aus Alt und Jung finden. Profitieren können davon alle.

4. Gute medizinische Versorgung und Pflege

Wir brauchen gerade für ältere Menschen eine hochwertige und wohnortnahe Versorgung. Deshalb ist es für mich unglaublich wichtig, ein Krankenhaus in der eigenen Stadt zu haben. In unser St. Barbara-Hospital wird gerade finanziell investiert, das ist genau wie das erweiterte Ärztezentrum in Butendorf eine gute Nachricht.
Auch in unseren Pflegeeinrichtungen wird tolle Arbeit geleistet, davon durfte ich mich in den vergangenen Monaten überzeugen. Hier will ich in Zukunft als Stadt noch stärker für Vernetzung arbeiten, unter anderem mit einem jährlich stattfindenden Gesundheitstag für ältere Menschen.

5. Sicherheitsgefühl erhöhen

Gerade ältere Menschen haben Angst vor Kriminalität und Übergriffen. Obwohl die Polizeistatistik eindeutig von rückläufigen Zahlen spricht und Gladbeck eine vergleichsweise sehr sichere Stadt ist, müssen wir dem Rechnung tragen. Ein Weg zu einem höheren Sicherheitsgefühl ist eine gute Beleuchtung. Deshalb möchte ich mir genau anschauen, wo wir nachbessern müssen. Außerdem zählen Sauberkeit und gute Gehwege ebenfalls zu einer Infrastruktur, die gerade älteren Menschen ein sicheres Gefühl gibt.

Mir liegen alle Gladbeckerinnen und Gladbecker am Herzen. Meine konkreten Vorschläge wie zum Beispiel zum Thema Stadtgestaltung oder zum Sport sind für alle gedacht – Jung und Alt, Mädchen und Jungen, Menschen mit Behinderung, mit Migrationshintergrund und ohne. Mit guten Ideen, Mut und Optimismus möchte ich zukünftig “Eine Stadt für alle” gestalten. Gemeinsam mit Ihnen – machen Sie mit?

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