Vier Vorschläge für ein sauberes und sicheres Gladbeck

Gladbeck ist eine sichere Stadt, das belegt in jedem Jahr die Kriminalitätsstatistik. Ingesamt gibt es deutlich weniger Straftaten als noch vor zehn Jahren, das ist eine gute Nachricht. Trotzdem weicht das subjektive Sicherheitsgefühl der Gladbeckerinnen und Gladbecker von dieser objektiven Tatsache manchmal ab. Diesen Eindruck werde ich als Bürgermeisterin ernst nehmen und für ein besseres Sicherheitsgefühl sorgen.

Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung verstärken

Hier sind meine vier Ideen, wie wir Sauberkeit, Sicherheit und Ordnung verstärken können.

1. Polizei und KOD arbeiten weiterhin eng zusammen

Schon jetzt arbeiten Polizei und der Kommunale Ordnungsdienst eng zusammen. Darauf setze ich auch in Zukunft. Wo es nötig ist, sollen gemeinsame Schwerpunkt-Kontrollen regelmäßig stattfinden. Klar ist aber auch: Der KOD ist keine Ersatzpolizei und nicht, wie in jüngster Vergangenheit gefordert, für Überfälle zuständig. Für diese Angelegenheiten haben wir eine starke Polizei.

2. Vor Ort in den Stadtteilen

Der Ortstermin an der Steinstraße 72 hat gezeigt, wie sehr Anwohner oft unter Problemimmobilien und der Missachtung von Ordnung und Sauberkeit leiden. So weit will ich es in Zukunft nicht kommen lassen. Ich möchte in den Stadtteilen regelmäßige Sicherheitskonferenzen abhalten, um möglichst früh gegenzusteuern. Mit der nötigen Hilfe und Unterstützung, aber auch mit Sanktionen und allen rechtlichen Mitteln, wenn unsere Werte nicht eingehalten werden. Dabei gibt es keine sofortige Patentlösung für jedes Problem. Ich will aber zuhören und allen zeigen: wir kümmern uns!

3. Mehr Sauberkeit, bessere Beleuchtung

Ein gutes Gefühl zu haben, wenn man durch die eigene Stadt geht, hat auch damit zu tun, wie sauber es ist. Ungepflegte Ecken rufen ein diffuses Angstgefühl hervor. Gemeinsam haben Stadt und ZBG in den letzten Jahren viel für die Sauberkeit getan, Mülldetektive sind unterwegs, die Innenstadt wird mit einem speziellen Sauger gereinigt. Das will ich weiter fördern, allerdings auch mehr Mülleimer aufstellen und Müllberge noch schneller entsorgen. Was auch ganz oben auf meiner Agenda steht: Die Beleuchtung in der gesamten Stadt einmal unter die Lupe zu nehmen. Wenn es Straßen und Wege gibt, die durch mangelnde Beleuchtung für Unsicherheit sorgen, will ich gegensteuern: Klimafreundlich, aber mit genug Helligkeit, damit auch auch abends jeder gerne durch Gladbeck geht.

4. Gemeinsame Werte, Kümmerer in den Stadtteilen

Ich möchte die Gladbecker Erklärung, die sich auch mit Ordnung und Sauberkeit beschäftigt, zu einem festen Leitfaden unseres Zusammenlebens machen. Sie soll bereits in Schulen und Kitas verteilt werden, jedem Neubürger überreicht werden. Denn: es ist unsere gemeinsame Stadt, die wir achten und schützen müssen. Das geht nur, wenn wir uns auf gemeinsame Regeln verständigen. Ein erfolgreiches Beispiel waren in der Vergangenheit die Stadtteilhausmeister, echte Kümmerer für ihr Quartier. Ich möchte prüfen, wie wir dieses Projekt reaktivieren.

Ich will, dass Gladbeck eine sichere Stadt bleibt und eine wird, in der sich alle Bürgerinnen und Bürger sicher fühlen. Dafür will ich mich mit aller Kraft einsetzen. Machen Sie mit?

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